Sicherheit
Wer hat nicht schon die meterdicken Mauern einer alten Burg bewundert. Diese scheinbar uneinnehmbaren Festungen aus vergangenen Zeiten boten den damaligen Bewohnern Schutz und Sicherheit und verhinderten das Eindringen von aussen. Die wachsende Kriminalität der Gegenwart fordert ebenfalls entsprechende Vorsichtsmassnahmen. Deshalb gewinnt die Sicherheit von Fenstern und Türen an Bedeutung. Einbruchhemmende Fenster in verschiedenen Sicherheitsstufen bieten zusätzlichen Schutz. Dabei können die Sicherheitskomponenten optional auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Auf den ersten Blick sieht man von einem Fenster kaum mehr als einen Rahmen mit einer Glasscheibe. Doch was ein Fenster eigentlich ausmacht, ist die Technik, welche für verschiedene Einsatzmöglichkeiten sorgt. Zigtausendmal öffnen, kippen, schliessen. Wenn es geschlossen ist, soll es geschlossen bleiben, damit keine ungebetenen Gäste in die Wohnung oder das Haus eindringen. Genau da zeigt sich, was ein Qualitätsfenster ist.
GrundsicherheitFensterDer Gelegenheitstäter wird erfolgreich vom Eindringen in den Innenraum abgehalten. Diese Fenster halten der körperlichen Gewalt des Einbrechers stand. Alle unsere Fenster sind bereits standardmässig mit Fenster-Grundsicherheit ausgestattet. Glas: |
Widerstandsklasse 1 (WK 1)FensterDiese Fenster und Hebeschiebetüren halten gewöhnliche Einbrecher von einem Einstieg ab, selbst wenn diese mit körper-licher Gewalt und einfachen Werkzeugen versuchen, die Fenster aufzubrechen.Einsatzbereich: • Wohn- und Geschäftsbereich mit erhöhtem Einbruchrisiko • Wohnbereich mit mittlerem Einbruchrisiko Sicherheitsmerkmale: Glas: • Verbundsicherheitsglas mit 2 Sicherheitsfolien Beschläge: • Alle Fensterflügel unten und oben mit je 2 Sicherheits-schliesspunkten (siehe Abbildung rechts) • Fenster mit drei und mehr Flügeln unterteilt mit Setzstücken Griff: • Griff abschliessbar • Aufbohrschutz für Getriebe • Sicherheits-Stulpverschluss verdeckt Prüfungen: Statisch: 300 kg auf die Verriegelungspunkte, 150 kg zwischen den Verriegelungen Manuell: keine Prüfung Prüfung: nach ENV 1627 ff. HebeschiebetürenSicherheitsmerkmale: Glas: • Zusätzlich 2 Schliessnocken bei schiebendem Teil Griff: • Aufbohrschutz für Getriebe ![]() |
Widerstandsklasse 2 (WK 2)FensterDiese Schutzklasse hält geübte Einbrecher von einem Einstieg ab, auch wenn diese mithilfe von Werkzeugen wie Schrauben-zieher, Meissel und Hammer versuchen, das Fenster aufzubrechen. Das Glas bietet sehr grossen Widerstand gegen das Aufschlagen.Einsatzbereich: • Wohnbereich mit hohem Einbruchrisiko • Geschäftsbereich mit Schutzobjekten Sicherheitsmerkmale: Glas: • Verbundsicherheitsglas mit 4 Sicherheitsfolien • Zusätzliche Verankerung des Glases durch Fussversiegelung Beschläge: • Alle Fensterflügel sind rundum durch Sicherheitsschliesspunkte gesichert (siehe Abbildung rechts) • Auflaufkeile im Rahmenfalz • Fenster mit drei und mehr Flügeln unterteilt mit Setzstücken Griff: • Griff abschliessbar • Aufbohrschutz für Getriebe • Sicherheits-Stulpverschluss verdeckt Prüfungen: Statisch: 300 kg auf die Verriegelungspunkte 150 kg zwischen den Verriegelungen Dynamisch: 30 kg aus 800 mm Fallhöhe Manuell: Prüfung mit Werkzeugsatz A nach Empa und Fasif, Thun Prüfung: nach ENV 1627 ff. HebeschiebetürenSicherheitsmerkmale: Glas: • Zusätzlich 2 Schliessnocken bei schiebendem Teil Griff: • Abschliessbarer Griff mit Halbzylinder innen • Aufbohrschutz für Getriebe Sicherheitseckumlenkung ![]() |
Prüfzeugnis
An der Schweizerischen Fachstelle für Sicherheitsfragen (Bereich Einbruchhemmung) wurde ein 2-flügeliges Drehkippfenster erfolgreich auf die Einbruchhemmung hin geprüft. Der Test erfolgte nach den europäischen Normen ENV 1627 bis 1630. Dies entspricht der Widerstandsklasse 2. Die Anzahl der Einbrüche stieg in den letzten Jahren kontinuierlich an. Die Statistiken zeigen weiter, dass der grösste Anteil der Einbrüche in Häusern ohne technischen Einbruchschutz begangen wird. Bei Häusern mit gesicherten Türen und Fenstern bleibt es hingegen meist beim Einbruchversuch.Steigende Zahl der Einbrüche

Die Sicherheit zählt zu den Grundbedürfnissen jedes Menschen. Durch einen Einbruch in die eigene Wohnung wird das Sicherheitsgefühl verletzt, auch wenn man zur Tatzeit gar nicht in der Wohnung war. Neben der Beschädigung der persönlichen Gegenstände hinterlässt das Eindringen von kriminellen Personen in die Privatsphäre ein Gefühl der Ohnmacht und der Hilflosigkeit.
Der technische Einbruchschutz
98% aller Einbruchversuche dauern weniger als drei Minuten. Wenn die Fenster in dieser Zeit dem Eindringenden standhalten, bricht dieser den Einstiegsversuch meist ab. Deshalb ist es sehr wichtig, Bauteile wie Fenster und Türen wirksam gegen Einbrüche zu sichern. Fenster können grundlegend durch zwei Massnahmen gesichert werden. Es sind dies der Einbau von speziellen Sicherheitsbeschlägen und der Einsatz von Sicherheitsverglasungen.Sonstige Tipps
Oft zeigt die Polizei neben dem technischen Einbruchschutz folgende zusätzliche Präventivempfehlungen:• Die Fenster und Türen vor dem Verlassen der Wohnung schliessen.
• Bei Abwesenheit nicht durch Hinweise an der Türe, Telefonbeantworter oder E-Mail darauf aufmerksam machen.
• In den Ferien den Briefkasten durch Nachbarn leeren lassen.
• Absprache mit den Nachbarn über verdächtige Personen und Beobachtungen.
Lizenzvereinbarung
Wir sind bevollmächtigt, aufgrund einer ent-sprechenden Lizenzvereinbarung, sicherheitshemmdende Elemende herzustellen und zu montieren.• Nr. 211 26174 vom 2. Januar 2003
• Nr. 211 26175 vom 2. Januar 2003
• Nr. 211 26176 vom 2. Januar 2003
• Nr. 211 26177 vom 2. Januar 2003
• Nr. 211 26178 vom 2. Januar 2003
• Nr. 211 26179 vom 2. Januar 2003
• Nr. 211 26180 WK 1 vom 4. Februar 2003
• Nr. 211 26180 WK 2 vom 4. Februar 2003





